Auto fahren ein teueres und nervenaufreibendes Vergnügen

In den letzten Wochen habe ich ja schon einiges über die Einführung des neuen Super E10 geschrieben, aus gegebenem Anlass möchte ich das Thema Auto fahren heute nochmal aufgreifen, der Winter und unsere schöner Staat eine Kombi die wohl jeden Autofahrer verzweifeln lässt. Da waren nicht geräumte Straßen und jetzt kommen die Straßen Schäden, die Frage ist nur was man sich gefallen lassen muss …

In der aktuellen Ausgabe der „ACV profil“ habe ich einen interessanten Artikel gelesen, so schreibt der Redateur der Zeitschrift zum Bespiel von der A2 die von Oberhausen nach Berlin führt. Diese 468 Kilometer lange Autobahn wurde in den letzen Jahren zu einer der modernsten Autobahnen Deutschlands ausgebaut, da wären Automatische Verkehrsleitsysteme, extrabreite Mittelstreifen, fest installierte Salzsprühanlagen, uvw.

Trotz allem war Mitte Dezember keine Rede mehr von einem perfekten Verkehrsfluss, und die Gründe lagen nicht an zu hohem Verkehrsaufkommen. Der Grund lag im warmen Büro, denn da zu wenig Salz geordert wurde, konnte die Autobahnmeisterei die Piste nur einspurig räumen.

Ähnlich Probleme gab es auch auf der A7, doch das haben die Autofahrer noch überstanden! Doch Anfang Januar mussten Autofahrer die A7 bei Nörten-Hardenberg verlassen, weil sie wegen  der Behebung schwere Straßenschäden komplett gesperrt wurde.

Vielen Autofahrer wären wohl froh gewesen, wenn sie überhaupt soweit gekommen wären, denn weil die Komunen es nicht für nötig hielten ihrer Räumfahrzeuge in die kleiner Wohnstraßen zu schicken, kamen tausende Autofahrer in Deutschland erst gar nicht vom Grundstück.

Aber gut diese Probleme haben wir nun alle hinter uns gebracht, doch die Folgen des Winters lassen nicht lange auf sich warten, so entpuppt sich eine ganz normale Pfütze in Braunschweig, zu einem 12 Zentimeter tiefen Schlagloch, welche für schäden in Höhe von meheren tausend Euro.

Dies ist in Deutschland sicher kein Einzelfall, stellt sich nur die Frage warum der Winter es auf erst neu gebauten oder instandgesetzten Straßen so leicht hat. So zum Beispiel auf der A4  zwischen Siebenlehn und Berbersdorf, dort wurde die Autobahn im Sommer 2010 erst aufwendig instandgesetzt, was mich Wochen lang nervte, und nun nach dem Winter kommen die Schlag Löcher, ich bin im Januar aus Berlin gekommen, mit einen VW T5 mit Tempo 140 durch ein Schlagloch, kein Spass glaubt mir. Aber die Verantwortlichen habe mittelerweile Reagiert, von Siebelehn bis Berbersdorf (14km) Tempo 80, toll oder, ich bin begeistert.

Aber auch das ist kein Einzelfall in Deutschland so wird in Lübeck, statt einen Sonderprogramms zu Sanierung der Holperpisten überlegt großflächig das Tempo auf 30 zu Drosseln.

Einen auch sehr interessanten Artikel zum Thema hat der Sascha von gesichtet.net geschrieben, aber seht selbst …

Deutschland und die Salzvorräte wochenlang ging dieses Thema durch die Medien. Mal ein paar Fakten eine Tonne Streusalz kostet normalerweise ca. 70Euro, man kann aber auch 250 bis 300Euro dafür bezahlen, so geschehen in Niedersachsen denn laut Empfehlung der Verkehrsminister sollten die Komunen 10 Tonnen Streusalz pro Kilometer Autobahn und 3,5 Tonnen pro Kilometer Landstraße ordern, doch dieser Empfehlung wurde keine Beachtung geschenkt und so wurde die Vorräte knapp weil das Budget leer war oder die Lieferung nicht möglich war weil die Hersteller nicht hinter her kamen.

Auch hierzu habe ich im Netz schon interessante Beiträge gelesen, so zum Beispiel von Steffi auf dem Tip blog …

Aber was kann ich tun, wenn ich durch eine Fahrt durch ein Schlagloch einen Schaden am Fahrzeug habe? Schwierig !!!

Denn die eine Entschädigung gibt es aber ich denke, das man hierfür auf jeden Fall rechtliche Unterstützung braucht. Auf Straßen muss in jedem Fall eindeutig hingewiesen werden, wenn dies nicht geschieht bestehen Chancen auf Entschädigung. So geschehen hier OLG Saarbrücken, AZ 4 U 185/09 oder OLG Celle AZ 8 U 199/06

Einen Unterschied macht das wenn man auf Bundesautobahnen unterwegs ist, hier muss man keine Schlaglöcher erwarten, wenn hier nicht gewarnt wird kann man die Schäden, beim jeweiligen Bundesland geltend machen, so geschehen hier … LG Halle, AZ O 470/97

In den meisten Fällen wird man in solchen Verfahren wohl immer den kürzeren ziehen, oder man merkt den Schaden gar nicht gleich, so geschehen bei meinen Mazda 323F erst beim Check UP vor dem TÜV, wurde klar der Querlenker ist angebrochen, was auf einen Schlaglochschaden zurückzuführen ist, auch bei meinem Schwager ein ähnliches Problem sein Renault Senic bekam auch keinen TÜV, der Grund die Hinterachse. Auch dies war wohl auf das fahren durch mangelhafte Straßen zurückzuführen.

 

 

 

Veröffentlicht von

Hallo ich bin Enrico Baier, im besten Alter, Energiegeladen und voller Spannung! Beruflich versuche ich mich als Elektroinstallateur. Privat bin ich Vater von 3 Kindern. Neben meiner Familie betreibe ich noch das Hobby der Digitalen Fotografie, und wenn dann immer noch Zeit bleibt, nehme ich hier im Blog alles in Kreuzfeuer was mir so begegnet.

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Interessanter Artikel! Ich könnte jetzt von Freiberg´s Straßen berichten aber das würde jede Rahmen sprengen. Bei uns wird so gut wie alles umgebaut von der Innenstadt bis zur B173. In der Umgebung wurde erst großflächig saniert und nun nach dem Winter sind wieder alle Straßen sanierungsbedüftig.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


This Blog will give regular Commentators DoFollow Status. Implemented from IT Blögg