Erdbeeren: Adressen zum Selber Pflücken im Raum Chemnitz und dem Erzgebirge

Erdbeeren selbst zu pflücken bringt nicht nur eine preisliche Ersparnis mit sich, es hat auch einen Mehrwert für die allgemein Bildung der Kinder und ist so an einem herrlichen Sommertag wie gestern, ein Erlebnis für Groß und Klein. Im folgenden Beitrag möchte ich euch die Erdbeerfelder im Großraum Chemnitz  und im Erzgebirge näher vorstellen.

Es war gestern wirklich ein herrlicher Sommertag, die Temperaturen waren etwas gefallen und so beschlossen wir nach dem Frühstück mit den Kids aufzubrechen um ein paar Erdbeeren zu ernten. Die in der Nähe gelegen Erdbeerfelder hatte ich in den Tagen zuvor schon recherchiert und mit denen die uns am nähsten liegen, hatte ich auch im Vorfeld gesprochen, und so die Erntelage erfahren.

Angekommen auf dem Erdbeerfeld, begrüßte ich die freundliche Dame am Feldrand mit den Worten: „Hier sind die angekündigten Kinder aus der Stadt, die mal sehen wollen wo die Erdbeeren eigentlich herkommen“, damit hatte ich den ersten Lacher klar auf meiner Seite, im darauf folgenden Gespräch, stellte sich dann aber heraus warum, es kommen kaum Chemnitzer in das nur ca. 5km entfernte Leukersdorf im Erzgebirgsvorland. Warum diese Frage bleibt offen?

Wir erhielten also unsere Körbe und machten uns ans Werk, Selina war sehr eifrig dabei, was dann die Folge hatte das erstmal zwei drei grüne Erdbeeren im Korb lagen, aber nachdem ich ihr erkläre welche Beeren sie pflücken sollte, klappte es zunehmend besser, sie kam dann stolz wie Bolle mit jeder einzelnen Erdbeere und sprach: „Papi schau die ist schön rot“ und so füllten wir nach und  nach unseren ersten Korb.

Zur Gleichen Zeit ein paar Meter weiter, bei Isa und dem kleinen Leon lief die Ernte zwar auch tadellos nur das Leon nicht verstand war die Erdbeeren denn in den Korb sollten, er genoss die köstlichen süßen Früchte lieber an Ort und Stelle, aber das war mir recht, denn die Dame am rand des Feldes sagte ja zu den Kindern: „Was ihr hier esst, muss Papa nicht bezahlen“, also ein guter Sohn. Ein Frau die ebenfalls in der gleichen Reihe ihren Korb füllte meinte: „Da muss Papa dich wohl dann auf die Wage setzen“.

Nachdem ich mit Selina nun auch den Korb von Isa und Leon gefüllt hatte, war Selina plötzlich verschwunden, ich dreht mich um, da stand sie bereits mit einem dritten Korb vor mir, „Papa wir brauchen ganz viele Erdbeeren“, auf meine Frage wofür blieb sie mir dann aber die Antwort schuldig. Also pflückten wir noch bis auch der dritte Korb gefüllt war, dabei erhielt Selina, dann auch noch Unterstützung eines älteren Mannes der ebenfalls bereits seinen Eimer voll hatte, er sagte, „Ich habe so viele das ich bereits damit beginne die schönsten zu verschenken. „

Als dann alle Körbe voll waren und wir auch nicht mehr essen mochten, schlugen wir den Weg an zur Wage, die zeigen sollte das Erdbeeren doch leichter sind als ich geglaubt hatte. Ich schätze dir Körbe auf ein Gesamtgewicht von 12 Kg. Die Wage zeigte dann aber, das wir 8,75 Kg zusammengetragen hatten.

Somit hatten wir mehr als von Kilogramm gepflückt und damit bezahlte ich einen Preis von 2,50€ pro Kilogramm, akzeptabel, wie ich fand. Im Kaufland um die Ecke schaute ich am Tag zuvor nach den Preisen für Erdbeeren, da lag die 500g Schale bei 1,99€.

Alles in allem kann ich es nicht nachvollziehen, das wie ich Eingangs schrieb, kaum Chemnitzer den Weg direkt aufs Feld finden und die Erdbeeren lieber im Laden um die Ecke holen, für mich stand bei der Aktion weniger der Preis mehr ist die Qualität eine andere und zum anderen sollten meine Kinder lernen wo kommen die Erdbeeren den eigentlich her, wie wachsen sie und wie sehen deren Pflanzen aus. Da wir aus Zeitgründen keinen Garten haben, versuche den Kindern so so viel wie möglich draußen in der Natur zu zeigen.

So wir auch Leon mit mir mit dem Mähdrescher fahren, wie ich seinerzeit mit meinem Vater, um eben nicht mit 15 auf die Frage wo kommt die Milch her? Folgender maßen zu antworten: „Na aus dem Tetrapack“

Für die Jenen die das genauso sehen, und auch mal raus in die Natur wollen, hier die Adressen der mir bekannten Erdbeerfelder zum selber Pflücken in Chemnitz und im Erzgebirge.

 => Raum Chemnitz

  • Leukersdorf
  • Niederdorf
  • Cervantesstraße, Chemnitz

 => Raum Erzgebirge

  • Lauter

 => Raum Freiberg

  • Kleinschirma

 => Raum Mittweida

  • Frankenau

=> Raum Zwickau

  • Schönfels
  • Langhessen
  • Wiesenburg
  • Neuplanitz
  • Hirschfeld

=> Dippoldiswalde

  • Oberhässlich

=> Raum Leipzig

  • Mölkau 
  • Seehausen

 => Raum Meißen

  • Wendischbora
  • Sora
  • Gauernitz

 => Raum Dresden

  • Krietzschwitz

  • Dölzschen

Weitere Informationen und auch die genauen Wegbeschreibungen zu den genannten Erdbeerfeldern sind auf der Website des Betreiber Erdbeeren Funck zu erfahren. Die Firma hat ihren Sitz in Hirschfeld und ist unter folgender Telefonnummer zu erreichen, am Telefon wir man sehr freundlich über die Erntelage auf allen Feldern informiert.

Hauptstraße 25, 08144 Hirschfeld
Tel.: 037607-17780
Fax: 037607-17781

 

Veröffentlicht von

Hallo ich bin Enrico Baier, im besten Alter, Energiegeladen und voller Spannung! Beruflich versuche ich mich als Elektroinstallateur. Privat bin ich Vater von 3 Kindern. Neben meiner Familie betreibe ich noch das Hobby der Digitalen Fotografie, und wenn dann immer noch Zeit bleibt, nehme ich hier im Blog alles in Kreuzfeuer was mir so begegnet.

3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Muss ich auch unbedingt mal wieder machen 😉 Klasse Artikel und jetzt habe ich den Geschmack von frischen Erdbeeren im Mund und keine daheim 🙁

    Liebe Grüße
    Sandra

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