Haushalts-Tutorail: Wo kann Strom gespart werden?

Diese Woche kam die neue Turnus-abrechnung der eins energie, als ich diese öffnete war mir klar das wir dieses Jahr wohl nicht mit einen Guthaben rechnen können, ich hätte mir aber auch nicht träumen lassen, dass wir unseren Stromverbrauch um 50 Prozent gesteigert haben. Aber so kam es leider statt der üblichen 1700-1800kwh hatten wir im letzten Turnus einen Verbrauch von 2800kwh. Das hat mich dann doch etwas schockiert, und ich habe mich auf die Suche nach den Ursachen begeben. Wo nun bei uns im Haushalt noch Einspar-Potential liegt lest selbst …

Über die Beleuchtung brauche ich in dieser Hinsicht nicht mehr nachdenken, denn diese habe ich schon beim Einzug in die neue Wohnung so optimiert, das hier kaum noch Potential zu Sparen gegeben ist, hier wäre dann die nächste Stufe schon fast die Kerze.

Auch das allseits bekannte Problem mit den Standby-Geräten ist uns bewusst und so werden dies bei uns in der Regel immer aus geschalten wenn sie nicht benötigt sind, auch wenn ich hier jetzt überlege, eine Zentralschaltung zu installieren, die diese Geräte wirklich immer ausschaltet, denn wenn ich das Haus verlasse um zu einkaufen zu gehen dann brauche ich keinen Fernseher oder Drucker, aber man vergisst das Abschalten in solchen Fällen dann doch ab und zu, hier kann ein Zentralschalter an der Eingangstür vielleicht noch helfen. Das muss ich mir aber noch durch den Kopf gehen lassen.

Dann bleiben noch die Großgeräte im Haushalt, und hier so denke ich kommt der Mehrverbrauch dann auch her, hier gibt es beim uns den Geschirrspüler und den Wäsche-trockener diese Geräte verleihe zwar einen gewissen Wohnkomfort, der kostet am Jahresende aber bares Geld …

  •  Geschirrspüler: 0,94kwh x ca. 300 Tage = 282kwh im Jahr x 0,21ct = 59,22 Euro im Jahr
  •  Wäschetrockner: 3,36kwh x ca. 15 Tage = 50,4kwh im Jahr x 0,21ct = 10,59 Euro im Jahr

Dann kommen Großgeräte wie Kühlschrank und Herd, hier gibt es wenig Einpar-Potential man kann zwar den Kühlschrank nicht zu kalt stellen, und auch beim Herd darauf achten das man mit speziellen Kochtöpfen Energie einspart, aber das Potential der Einsparung ist hier denke ich doch eher gering.

Dann kommt die Waschmaschine, gerade wenn man kleine Kinder hat, ist dies ein Gerät auf das man kaum verzichten kann, dennoch gibt es  hier  doch ein paar Möglichkeiten Geld zu sparen.

Die Grundsteine für einen geringen Stromverbrauch legt man wie bei jedem Elektrogerät so auch bei der Waschmaschine schon beim Kauf mit Blick auf das EU-Label welches wiedergibt wie gut die Waschmaschine in Sachen Energieeffiziens abscheidet, moderne Waschmaschinen sollten so min. A besser noch A+ oder A++ haben, solche Geräte sind dann in der Lage den Stromverbrauch im bis zu 50% zu senken.

Das wohl größte Einspar-Potential liegt bei der Waschmaschine bei der Wahl des richtigen Waschprogramms, denn so kann man durch Senkung der Temperatur oder der Länge der Waschzeit bares Geld sparen.

Ein Beispiel welches ich in einem sehr informativen Blog, mit dem ich schon länger zusammen arbeite gefunden habe.

Wer auf 95 Grad-Waschgänge verzichtet und stattdessen mit 60 Grad wäscht, kann auf diese Weise rund 30 Prozent Energie sparen. Und wer die Waschtemperatur von 60 Grad auf 40 Grad senkt, kann den Stromverbrauch der Waschmaschine ebenfalls um etwa ein Drittel reduzieren. Auch die Vorwäsche kann man getrost weglassen. Wer auf sie verzichtet, senkt die Kosten um rund 20 bis 30 Prozent.

Normale verschmutzte Wäsche wird meist auch bei 40 Grad problemlos sauber. Ist dies nicht der Fall, sollte man eher auf bestimmte Fleckentferner zurückgreifen als die Waschtemperatur zu erhöhen.

Quelle: www.kwh-preis.de

Ich denke das gerade hier auch bei uns noch Geld gespart werden kann, denn Isa wäscht doch auch recht häufig mit 60°C, wo ich der Meinung bin das auch 40°C reichen müssten, das werden wir jetzt mal ausprobieren.

Im Bezug auf das richtige Programm der Waschmaschine, solltet ihr darauf achten das ihr auf Schon-Wasch-Gänge verzichtet denn diese steigern den Wasser und Stromverbrauch um das vier bis fünffache. Hier könnte man es ja mal mit einer Handwäsche versuchen.

Was mir dann aber auch neu war, so habe ich gelesen, dass man mit Drehzahl des Schleudergangs ganz hoch stellen soll, wenn man so zum Beispiel statt mit 900 mit 1.600 Umdrehungen schleudert, so kann man doch ein Viertel Energie gespart werden.

Viel mehr fällt mit zum Thema „Strom Sparen“ auch nicht ein ich werde noch weiter Suchen im potentielle Energie Verschwender bei uns im Haushalt zu enttarnen, sollte ich noch weitere finden, lasse ich es euch wissen.

Veröffentlicht von

Hallo ich bin Enrico Baier, im besten Alter, Energiegeladen und voller Spannung! Beruflich versuche ich mich als Elektroinstallateur. Privat bin ich Vater von 3 Kindern. Neben meiner Familie betreibe ich noch das Hobby der Digitalen Fotografie, und wenn dann immer noch Zeit bleibt, nehme ich hier im Blog alles in Kreuzfeuer was mir so begegnet.

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Hasie ich muss mal kurz was dazu sagen wegen waschen…..ich tue nicht nur 60 sondern auch 40 Grad waschen….wenn wir sparen wollen dürfen wir nicht die Waschmaschine voll stopfen sondern lieber etwas weniger Wäsche rein machen und kurz Programm machen.

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