Home-Gadget: WLAN über die Steckdose

Das ich vor kurzem bei meinem Schwager beim Umzug ausgeholfen habe, hatte ich ja erwähnt. Was ich noch nicht erzählte das er einen 1a Küchenzeile als Werkbank im Keller montiert bekommen hat. Ja richtig eine Küche im Keller, die alte Einbauküche wurde er nicht los und somit bauten wir ihm diese kurzer Hand im Keller als Werkbank auf. Beim philosophieren über die Nutzung kam die Idee auf einen Interne-Zugang in den Keller zu legen. Und da in Kellerräumen meist der Empfang via UMTS, usw. begrenzt ist. Kam die Idee auf dies über die bestehende Stromleitung zu realisieren. Da ich persönlich dieses System noch nicht kannte habe ich mal recherchiert …

Also für alle denen es jetzt ähnlich geht wie mir, die nicht nicht viel von diesen System gehört haben, fangen wir mal ganz vorne an.

Funktionsweise

Auf die Netzspannung (230V) wird ein Signal moduliert, und somit können die beiden Adapter, die in Steckdose gesteckt werden. Es handelt sich hier im ganz normale Schukostecker, die in jede Steckdose auch sind sie kompatibel zu allen Schalterprogrammen innerhalb der EU. Es handelt sich hierbei aber im eine Einbahnstraße, denn so kann immer nur ein Gerät senden oder empfangen. Wenn man jedoch bedenkt das hier Bandbreiten von 14-85Mbit zu Verfügung stehen, dann reicht das denke ich für den normalen Hausgebrauch durchaus aus.

Mit Prognosen zur Reichweite halten sich die Hersteller allerdings zurück, sie Schieben diesen Part mehr oder weniger auf die Eigenschaften innerhalb des Stromnetzes. Und das kann ich als Fachmann in der Elektrotechnik auch bestätigen. Denn so ist nicht nur die Qualität des Leitungsnetzen ausschlaggebend. Auch Geräte innerhalb des Stromnetzes dämpfen das Signal. Hier zu zählen zu einen der Stromzähler, aber auch Glimmlampen in Tastern, Überstromschutzeinrichtungen (meist in Mehrfach-Steckdosen-Leisten integriert) oder einfach nur die simplen Klemmstellen.

Kleiner Tipp am Rande.

Die Adapter sollte in eine eigenen Steckdose gesteckt werden (nicht in Mehrfach-Steckdosenleisten). Und im selben Stromkreis (In  Wohnungen meist Zimmerweise, siehe Plan in Elt-Verteilung) sollte sich kein Überspannungsschutz befinden.

Unerwünschte Einflüsse von außen ???

Die Powerline Systeme mit HomePlug-Standard setzen hier auf eine Chiffrierung per DES-Verfahren (Data Encryption Security), diese Variante mit 56 Bit langen Codewörten, ist vergleichbar mit eine WLAN Verschlüsselung via WEP-Verfahren. Es soll auch schon Systeme geben die mit 200Mbit senden und empfangen und somit das Signal mit 128Bit Verschlüsseln. Grundsätzlich kann man schon sagen, das diese Systeme sicher sind, Hintertürchen gibt es sicher immer.

Hier habe ich noch eine kleine Animation gefunden, wo das Powerline System aus dem Hause AVM nochmal sehr übersichtlich erklärt wird.

Fazit

Diesen Part gebe ich an all die weiter die dieses System bereits getestet haben (bitte Kommentiert für die anderen eure Erfahrungen), denn ich werden das System wohl nicht einsetzen denn in unsere Wohnung Funktioniert das WLAN in allen Räumen mit hervorragender Qualität, und auch im Keller brauche ich kein Netzwerk. Aber Grundsätzlich finde ich das eine tolle Sache für alle mit größeren Häusern oder Empfangsprobleme sicher eine schnelle Zielorientierte Alternative.

Daniel hast du nun schon Internet in der Werkstatt ???

Veröffentlicht von

Hallo ich bin Enrico Baier, im besten Alter, Energiegeladen und voller Spannung! Beruflich versuche ich mich als Elektroinstallateur. Privat bin ich Vater von 3 Kindern. Neben meiner Familie betreibe ich noch das Hobby der Digitalen Fotografie, und wenn dann immer noch Zeit bleibt, nehme ich hier im Blog alles in Kreuzfeuer was mir so begegnet.

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