Strom Sparen im Alltag – ganz einfach mit dem kostenlosen kWh-Rechner von E.B.

Entgangen dürfte es wohl keinem sein, der einen eigenen Haushalt führt. Die Netzbetreiber bzw. Stromversorger erhöhen zum Januar 2013 die Preise für Strom im Durchschnitt um 12%. Bei uns hier in Chemnitz verlangt der Grundversorger eins energie in Sachsen den Preis für eine Kilowattstunde Strom 3,43 Cent/kWh.

Das ist drastisch und wird unseren Haushalt im nächsten Jahr wohl ca. 100 bis 120€ mehr kosten. Diese doch negativen Nachrichten habe ich zum Anlass genommen einen Stromrechner zu entwickeln, mit dem es problemlos möglich den Stromverbrauch bzw. Strompreis für alle Geräte im Haushalt zu berechnen. Da die Energieversorger schon genug von uns Otto-Normal-Verbrauchern verlangen, ist dieses Programm natürlich kostenlos.

Das Thema „Strom sparen Tipps“ bringt derzeit 802.000 Anschläge, somit gehe ich davon aus, das es hier genug Tipps und Tricks zum Einsparen von Strom in Haus und Hof dabei sein dürften. Weiter gibt’s auch hier Blog schon diverse Beiträge zum Thema Strom und wie man bewusst mit diesem kostbaren Gut umgehen kann.

Dieses Thema möchte ich hier nicht weiter zerreden, viel mehr werde ich Bekannten und Freundeskreis oft mit der Frage…

 => Wie kann ich den Stromverbrauch für meine Haushaltsgeräte berechnen?

…konfrontiert.

Die Antwort ist eine simple Formel die den meisten aus dem Physikunterricht noch bekannt sein dürfte. Bevor es ans Rechnen geht aber noch etwas Theorie.

Eine Kilowattstunde (kurz kWh) ist die Maßeinheit mit der alle Stromversorger den Strom berechnen, sie setzt sich aus der Leistung kW und der Zeit des Verbrauches gemessen in Stunden h zusammen.

Für die Berechnung des Stromverbrauchs der Haushaltsgeräte sind also die Informationen Leistung (meist in W angegeben) und die Zeit in der das Gerät eingeschaltet (diese muss gewissenhaft überlegt werden, denn sie ist für eine realistische Berechnung unabdingbar) ist erforderlich.

Ich empfehle eine Liste der im Haushalt befindlichen Geräte zu erstellen, mit den Infos welche Leistung und wie lange diese am Netz sind.

 => Die Berechnung

(Beispiel ist hier mal eine 60W Glühlampe mit tägl. 4h Laufzeit)

1. Eine Kilowattstunde setzt sich wie folgt zusammen.

  • 60W / 1000 = 0,06kWh

2. Der Verbrauch für eine bestimmte Zeitspanne.

  • 60W / 1000 * 4h = 0,24kWh pro Tag
  • 60W / 1000 * 4h * 365Tage = 87,6kWh pro Jahr

3. Der Verbrauch in Kombination mit dem Preis.

  • 87,6 kWh * 0,274 €/kWh = 24,00€ pro Jahr

Man sieht es fällt auf eine Glühlampe verbraucht recht viel, eine 12W Energiesparlampe wurde den Verbrauch auf ein Viertel reduzieren.

Damit nun nicht immer der Taschenrechner herhalten muss, habe ich diese Rechenformeln mal in einer Excel-Datei zusammengefasst, so dass nur noch die Leistung, Betriebsdauer und der Tarif des Energieversorgers eingetragen werden muss und das Ergebnis für Tag/Woche/Monat/Jahr wird berechnet.

Hier der Link zum Download des Kilowattstundenrechners,

KWH Rechner von Enrico Baier

Ich hoffe das es euch damit etwas leichter fällt, mit den erhöhten Strompreisen im nächsten Jahr umzugehen, weiter kann dieser Kilowattstunden Rechner auch bei der Wahl von neuen Geräten helfen, denn so hat man bereits vor dem Kauf einen Überblick über die Einsparung und kann somit hochrechnen wie lange es braucht bis das Geräte sich bezahlt gemacht hat.

Die Datenbank ist bewusst auf Basis von MS Excel 97-2003 abgespeichert so das sie überall laufen sollte, bei Problemen bitte melden. Wenn die Nachfrage steigt, würde ich auch über Versionen im PDF Format nachdenken.

 

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Hallo ich bin Enrico Baier, im besten Alter, Energiegeladen und voller Spannung! Beruflich versuche ich mich als Elektroinstallateur. Privat bin ich Vater von 3 Kindern. Neben meiner Familie betreibe ich noch das Hobby der Digitalen Fotografie, und wenn dann immer noch Zeit bleibt, nehme ich hier im Blog alles in Kreuzfeuer was mir so begegnet.

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Danke für den Hinweis! Neben dem sparen von Strom lohnt sich oft auch ein Anbieterwechsel da man als Stromkunde in der Regel zu viel bezahlt. Ich habe mal geschaut und bei (www.vergleich-123.de) und (www.tarifcheck24.de) war Vattenfall der günstigste Anbieter in meinem Postleitzahlenbereich. Seit dem Abschluss spare ich pro Quartal knapp 120 Euro im Vergleich zum städtischen Stromversorger. Wenn man das mit dem Einsparpotential multipliziert kommt da eine noch bessere Summe an gespartem Geld raus!

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