Wenn Übelkeit die Urlaubsfreude trübt

Die Urlaubswelle ist in den meisten Bundesländern bereits angelaufen, und somit wird es wieder Millionen Menschen geben, die sich mit Reiseübelkeit rumschlagen müssen. Im folgenden Beitrag möchte ich mal auf die Ursachen und vor allem auf mögliche Maßnahmen zur Vorbeugung eingehen.

Wer kennt das nicht, der Urlaub steht vor der Tür und die Fahrt ist längst bis ins kleinste Detail  durchgeplant, Wo bei es völlig egal ist, ob es sich um einen Städtetripp mit Bus oder Auto handelt, oder doch eine größere Flugereise beispielsweise nach Griechenland geplant ist. Wer unter Reiseübelkeit leidet, der wird diesem Ereignis mit gemischten Gefühlen gegenüberstehen, denn Reisekrankheit kann den Start in die schönste Zeit des Jahres schön deutlich vermiesen.

So können die Bewegungen einer kurvenreichen Auto, Zug oder Busfahrt ebenso wie die Auf und Abwärts Bewegungen im Flugzeug zu rasch wechselnden und widersprüchlich wahrgenommenen Sinneseindrücken führen.

Diese Empfindungen reizen die Gleichgewichtsorgane und aktivieren so das Brechzentrum, welches dann Übelkeit und Erbrechen nach sich zieht. Reiseübelkeit ist keine Krankheit viel mehr, ist es eine extreme Überempfindlichkeit des Körpers auf außergewöhnliche äußere Reize.

Die Folgen …

Allgemeines Unwohlsein, Blässe, Schwindel, kalter Schweiß, Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen

In der Regel lässt die Reisekrankheit schnell nach, sobald die auslösenden Eindrücke nicht mehr vorhanden sind. Bei sehr empfindlichen Personen können die Symptome aber auch noch eine Zeit länger anhalten.

Grundsätzlich kann sie Reisekrankheit jeden treffen, jedoch gibt es Risikogruppen in denen die Reisekrankheit vermehrt auftritt. So sind Säuglinge und Kinder bis 2 Jahren eher selten betroffen, da ihr Gleichgewichtsorgan noch nicht voll entwickelt ist. Kinder zwischen zwei und zwölf Jahren sind dagegen besonders gefährdet, während ältere Menschen über 50 Jahren eher selten an Reiseübelkeit leiden.

Wie kann man diese Überempfindlichkeit nun mildern?

Diese Überempfindlichkeit lässt sich weitgehend mildern, Personen die ständig mit Reiseübelkeit geplagt sind, empfiehlt sich mindestens eine halbe Stunde vor der Fahrt ein Antiemetika einzunehmen.

Antiemetika (Antibrechmittel) sind Arzneimittel, die gegen Übelkeit und Erbrechen unterschiedlicher Ursache wirksam sind.

Weiter kann man auch ohne Medikamente versuchen, die Reiseübelkeit zu unterdrücken. So sollte vor der Fahrt darauf geachtet werden, das keine fettigen Speisen oder Milchprodukte. Besser geeignet sind leichte Speisen wie trockenes Brot, Zwieback und Tee oder stilles Wasser.

Weiter sollte man nicht bereits im Vorfeld den Kopf über etwaige Anfälle zerbrechen, versuchen sich anderweitig abzulenken. Da Reiseübelkeit vor allem dadurch entsteht, das der Körper ständig in Bewegung ist, die Augen und somit die Sinne des Körpers aber diese Bewegungen nicht einordnen können, empfiehlt es sich während der Fahrt aus dem Fenster zu sehen.

Auch viel frische Luft, kann helfen, wenn also möglich sollten Betroffene häufiger Pausen einlegen, als normal. Kinder lassen sich zudem Prima mit Filmen oder spannenden Spielen ablenken, so funktionierte es zumindest bislang immer auf unseren Reisen. Zudem beeinflussen diese Aktivitäten das Zeitgefühl der Kinder.

Wenn das alles nicht helfen kann dann hilft nur noch der Spukbeutel. Ich hoffe das es bei unserem Urlaub in diesem Jahr wieder Problemlos verläuft, wie sieht es bei euch aus? Habt ihr schon Erfahrungen mit Reisekrankheit machen müssen?

Halt eine Tipp von Papa habe ich noch:

Beo längeren Autofahrten, ist mein Vater immer tief in der Nacht losgefahren, hat zu einen den Vorteil das die Straßen leer sind und zum anderen Schlafen die Kids die meiste Zeit. 

Veröffentlicht von

Hallo ich bin Enrico Baier, im besten Alter, Energiegeladen und voller Spannung! Beruflich versuche ich mich als Elektroinstallateur. Privat bin ich Vater von 3 Kindern. Neben meiner Familie betreibe ich noch das Hobby der Digitalen Fotografie, und wenn dann immer noch Zeit bleibt, nehme ich hier im Blog alles in Kreuzfeuer was mir so begegnet.

5 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Auf langen Autofahrten habe ich häufig das Problem, dass mir absolut übel wird. Das kann schon mal sehr peinlich werden, wenn man mit einer Mitfahrgelegenheit unterwegs ist und der Fahrer deshalb ständig anhalten muss. Aus diesem Grund habe ich mich mal im Internet schlau gemacht und fand die Website http://www.sea-band.com und habe dort – anfangs skeptisch – die Akkupressurbänder bestellt. Sie helfen wirklich gut und sehen auch gar nicht so übel aus, wenn man sie trägt.

  2. Das kenne ich sehr gut, man ist im Urlaub und dann geht es einem schlecht und der ganze Urlaub ist einem versaut.

  3. Ich hatte die Übelkeit meist auf dem Rückweg vom Urlaub. Das mag auch daran liegen das ich gerne die Traditionellen einheimischen Gerichte gegessen habe. Ich bin da immer offen für neues,das scheint mein Magen allerdings etwas anders zu sehen.^^

  4. Ich kenne das mit der Übelkeit. Bei mir tritt es oft dann auf, wenn es stressig wird. Bei mir ist es dann so, dass ich mich allgemein unwohl fühle. Ich hoffe, dass das nicht über die anstehenden Weihnachtsfeiertage der Fall ist :D.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


This Blog will give regular Commentators DoFollow Status. Implemented from IT Blögg