Vorsicht beim Verlinken von Websiten – Stichwort „Verlinkungsverbot“

Unfassbar, „Verlinkungsverbot“  dieser Begriff war mir bis gestern absolut nicht geläufig, schon gar nicht im Zusammenhang mit dem Verlinken von Websiten. Wo ich dieses Wort auf gegabelt habe, und warum es einerseits schwachsinnig ist, aber andererseits auch negative Auswirkungen haben kann, möchte ich heute näher erläutern.

Gestern las ich bei Sascha im Blog einen Beitrag mit dem Titel „Verlinkungsverbot auf Websiten?“ In dem er einen Fall schilderte, der bei mir Kopfschütteln auslöste. Im Netz gibt es dem zufolge Websiten, die das Verlinken der eigenen Website ausdrücklich nur mit Zustimmung zulassen.

Im Internet löste dieser Beitrag binnen weniger Tage ein wahre Welle aus, so hat sich auch Thomas in seinem Blog zu dem Thema geäußert und seinen Standpunkt klar definiert.

Warum? Absoluter Kontrollwahn? Oder doch mit System?

Das Internet, es lebt von Hyperlinks. Für eine Website ist eine ausgeprägte Backlink-Struktur ebenso überlebenswichtig wie regelmäßiger Content. Eine derartige Vorgehensweise kommt in meinen Augen, einem Selbstmord des Traffics gleich.

Denn keine stetig wachsende Backlink-Struktur hat früher oder später mit einem Fallen des Pagaranks und somit mit schlechteren Ergebnissen in den Searches der Suchmaschinen und somit mit einem Abfall des Traffics zu tun.

Für außen stehende ist die Beurteilung einer derartigen AGB bzw. derartigem Schwachfug im Impressum schwer zu beurteilen, ich denke ein Jeder der das Funktionsprinzip des Internets verstanden hat und dann vielleicht auch noch eine Website betreibt wird, diese Vorgehensweise nicht im Ansatz nachvollziehen können.

Ich denke aber ohne das ich das Unternehmen kenne, und ohne das ich dem Unternehmen bzw. dem Betreiber der Website etwas unterstellen möchte, das hier auch ein System dahinter stehen könnte.

Versucht man hier ahnungslosen Website-Betreibern die bestimmt nicht böses, eher gutes Vollbringen in dem sie das Unternehmen verlinken/weiterempfehlen, in eine Falle zu locken um sie später abmahnen zu können? Man kann und ich will es auch nicht weiter spinnen, aber mal Hand aufs Herz, es wäre eine sinnige Erklärung für eine derartige Herangehensweise.

Wie kann man sich schützen?

Schwer zusagen, einfach immer das komplette Kleingedruckte lesen, aber wer hat die Zeit und auch die Lust auf jeder Website die er in seinem Blog erwähnen möchte erst das Impressum zu lesen. Weiter kann man wohl nur hoffen das man nicht Opfer solcher Stolpersteine im Internet wird, gefeilt ist man davor sicher nicht.

Weiter ist aber auch noch nicht raus das eine solche Klausel im Impressum wirklich Dauerhaft bestand vor Gericht haben kann, eine gute Rechtsschutzversicherung kann hier sicher auch das Gewissen etwas beruhigen.

Für euer Gewissen !!!

Bei uns im Blog gibt es derartige Textpassagen nicht, weder im Impressum noch sonst irgendwo im Kleingedruckten versteckt, und das wird sich auch in Zukunft nicht ändern. Wenn ihr Positive oder auch negative Kritik an unserer Website üben wollt, sei euch das gestattet und wir werden uns diesem Stellen.

Veröffentlicht von

Hallo ich bin Enrico Baier, im besten Alter, Energiegeladen und voller Spannung! Beruflich versuche ich mich als Elektroinstallateur. Privat bin ich Vater von 3 Kindern. Neben meiner Familie betreibe ich noch das Hobby der Digitalen Fotografie, und wenn dann immer noch Zeit bleibt, nehme ich hier im Blog alles in Kreuzfeuer was mir so begegnet.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hi Enrico, bis grade wusste ich auch noch nichts von dem Verlinkungsverbot. Das ist doch echt Schwachsinn. Warum stelle ich dann überhaupt eine Seite ins Netz, wenn ich nicht will das diese verlinkt wird. Wie du schon schreibst, es ist reiner Selbstmord für die Seite. Verstehen kann ich sowas nicht.

  2. Also meines Erachtens nach ist die ganze Sache nicht so klar wie einige in den verlinkten Artikeln etc. meinen. Das ganze ist noch lange nicht höchstrichterlich ausgefochten und im Zweifelsfall sollte man sich immer weigern zu zahlen.

    Die Abmahnindustrie lebt zu 67% nur von denen die einfach bezahlen, ob Sie im Recht sind oder nicht. Diese bevormundete Gesetzestreue die über den Gesetzestext hinaus geht ist typisch für Deutsch erzogene. In anderen Ländern würden sich die Leute mit so einem Abmahnpapier den Arsch abwischen und sich über Gratisklopapier freuen

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