Autoversicherung 2013: neue Typklassen, neue Risikogruppen = höhere Prämien !!!

Das Ende des Jahres naht und so wird es wieder Zeit mal Ausschau auf das kommende Jahr zu werfen was wird sich ändern, was bleibt beim Alten. Neben dem Betreuungsgeld welches für einige Familien sicher interessant werden könnte. Lohnt sich in diesem Jahr auch ein Blick in die Papiere der KFZ-Versicherung.

So werden ab 2013 neue Typklassen eingeführt, weiter werden die Risikogruppen neu geordnet was gerade junge und ältere Autofahrer hart treffen wird. Damit im nächsten Jahr nicht die böse Überraschung kommt, sollte gehandelt werden – Stichtag zum Wechsel der KFZ-Versicherung ist nach wie vor der 30. November 2012.

Was ändert sich 2013 in der KFZ – Versicherung ?

 => neue Typklassen

Jedes Jahr im September werden vom Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), die Typklassen aller Fahrzeuge neu eingestuft, das hängt mit den jährlich wechselnden Versicherungsrisiken der einzelnen Fahrzeugmodelle zusammen.

Im Zusammenspiel mit den Regionalklassen werden wohl rund die Hälfte der im Bundesgebiet zugelassenen Fahrzeuge betroffen sein.

Hier die Top 5 der Gewinner/Verlierer  in der Rubrik KFZ-Haftpflicht

Mercedes Vaneo 1.6 = +4

Citroen C4 1.6 HDI 110 = +3

Toyota Auris Hybid 1.8 = +3

Peugeot 307 CC 2.0 HDI = +3

BMW 335i touring = +3

Audi 100 Avant = -6

Skoda Superb Combi 1.8 4×4 TSI = -5

Mercedes 240D = -5

Opel 2000 = -4

Honda Civic 5D 1.8 = -3

alle Ergebnisse gibt bei autokostencheck.de

  => Neue Risikogruppen

Zum einen müssen die Versicherungen ab 21.12.2012 die Unisex-Tarife einführen, dies bedeutet das es ab dem Stichtag (21.12.2012) keine Unterschiede mehr zwischen Männer und Frauen bei Versicherungen. Da Frauen in der Vergangenheit eher niedriger eingestuft wurden, werden die Versicherung diese Umstrukturierung nutzen um diese Vergünstigung nach oben anzugleichen.

Zum anderen wird das Alter als neue Risikogruppen eingeführt, damit reagieren die Versicherer auf die unsichere Fahrweise von älteren Menschen (Senioren). Aber auch junge Fahrer unter 25 werden aufgrund von steigenden Unfallzahlen erneut hoch gestuft.

Insgesamt ergeben sich hieraus folgende Hochrechnungen für das Jahr 2013,

Die KFZ – Teilkasko – Versicherung wird im bundesweiten Durchschnitt um ca 5% steigen, KFZ – Vollkasko – Versicherungen gar um ca. 10% und die Haftpflichtversicherung von Kraftfahrzeugen immerhin um ca. 3%.

 => Was kann getan werden

Laut Medienberichten haben rund die Hälfte der in Deutschland versicherten Fahrzeuge, die KFZ-Versicherung in den letzten 10 Jahren nicht gewechselt.

Dabei ist das im heutigen Zeitalter doch gar kein Thema mehr, Vergleichs-Portale wie Check24 oder transparo bieten meist einen umfangreichen Überblick über alle im Angebote mit Blick auf das Preis-Leistungs-Verhältnis zudem übernehmen diese Portale in den meisten Fällen auch den größten Teil des ungeliebten Papierkrams.

Dennoch ist derzeit keine Eile geboten, wie der Ökotest schreibt, sollen Versicherten noch bis Mitte November warten, der entstehende Konkurrenzkampf wird noch einiges an der Preisschraube verändern.

Weiter sollte man sich nicht auf ein Vergleichsportal festlegen, da nicht immer aller KFZ-Versicherung in den Datenbanken vorhanden sind.

Mein Tipp den Vergleich auf …

… vergleichen und dann aus den Top 3 von allen den eigenen Favoriten wählen.

Dabei muss ein Wechsel nicht immer sein, in der Vergangenheit hatte ich auch schon 2 mal den Erfolg mit dem Vergleich im Rücken, die Versicherungsprämie beim Versicherer runter zu handeln.

Vorsicht hier nur, das die Leistungen, speziell die Deckungssummen nicht sinken, damit im Schadensfall keine bösen Überraschungen zum Vorschein kommen.

Veröffentlicht von

Hallo ich bin Enrico Baier, im besten Alter, Energiegeladen und voller Spannung! Beruflich versuche ich mich als Elektroinstallateur. Privat bin ich Vater von 3 Kindern. Neben meiner Familie betreibe ich noch das Hobby der Digitalen Fotografie, und wenn dann immer noch Zeit bleibt, nehme ich hier im Blog alles in Kreuzfeuer was mir so begegnet.

3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Klasse Artikel, bei mir gings um knapp 20 Euro nach unten! Makler wollte trotzdem nachrechnen ob ich noch was sparen könnte mit einer anderen Versicherungsgesellschaft!

    • Danke.

      Versicherungsmakler sind sicher auch noch eine Alternative die man in Erwegung ziehen kann. Ich bin davon kein Freund weil ich da meist zugetextet werden ohne das ich recherchieren kann ob das Hand und Fuß hat was der redet.

    • ich habe mir letztes Jahr mit diesen Tipps 70€ gespart, das ist schon ganz nett, vor allem, weil das ganze recherchieren und Wechseln höchstens eine Stunde arbeit war

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