Den eigenen Stromverbrauch visualisieren – Envir Energiemonitor von Smart Cost

Vor ein paar Wochen bin ich von der Firma Smart Cost gefragt worden, ob ich den EnviR Energiemonitor testen möchte, da ich an derartigen technisch innovativen Lösungen immer interessiert bin, habe ich kurzerhand zugesagt.  Der EnviR Energiemonitor ist in der Lage den heimischen Stromverbrauch in Echtzeit zu visualisieren, und gibt die Werte dann grafisch auf einem Monitor wieder.

Flyer DIN A5_Innen

Es ist immer wieder hochinteressant wie wenig heutzutage zum Thema Energiesparen getan wird, die Lieferanten überschlagen sich zwar mit Werbung und auch Tipps und Tricks gibt es zuhauf im Netz. Aber die Erfahrung die ich gerade auch durch meinen Beruf mache, die Menschen sind nicht in der Lage den eigenen Stromverbrauch / Energieverbrauch einzuschätzen.

Man erhält zwar in regelmäßigen Abständen seine Abrechnung vom heimischen Stromversorger, doch können die meisten die Verbrauchswerte die darauf enthalten sind nicht einordnen, und so bleibt meist nur der Vergleich der verschiedenen Stromlieferanten, um dann bestenfalls ein paar Euro zu sparen.

Grundsätzlich nicht falsch, aber ach nicht ganz richtig. Denn so spare ich zwar etwas Geld, weil ich die Energie günstiger einkaufe, aber mit Energiesparen hat das wenig zu tun, denn der Verbrauch bleibt ja der selbe.

Und genau hier schlägt der EnviR Energiemonitor ein, er visualisiert den Stromverbrauch in den eigenen vier Wänden, so erkenne ich sofort also in Echtzeit wie viel Strom verbraucht wird wenn ich beispielsweise den Trockner einschalte.

Sicherlich gibt es eine Vielzahl von Strommessgeräten, die diese Aufgabe erledigen können. Die Problematik besteht aber daran, das die meisten Messgeräte nur einzelne Verbraucher überwachen. Da der EnviR Energiemonitor aber mittels 3 – Phasen Überwachung fester Bestandteil der Elektroanlage wird visualisiert er den gesamte Energieverbrauch.

 => EnviR Energie Monitor – Die Installation

Wo wir beim Thema wären, der EnviR Energiemonitor wird mit drei Messklammern (sog. Zangenampèremetern) ausgeliefert, diese werden dann um die einzelnen Phasen (Außenleiter) der Zuleitung gelegt und messen so den Strom indirekt, es st also nicht erforderlich Leitungen abzuklemmen / Stromkreise zu unterbrechen.

Diese Messklammern übermitteln die Verbrauchswerte nun über einen Sender direkt in den Energiemonitor, der die Werte dann visualisiert und grafisch aufgewertet wiedergibt. So können der …

  • Verbrauchswerte grafisch (Vorabend, letzte Nacht und aktuellen Tag)
  • Verbrauchswerte Digital (letzter Tag, letzte 7 Tage und letzte 30 Tage)
  • Stromverbrauch in Echtzeit (in Kwh und in Euro/Cent)
  • Stromanstieg durch das Zuschalten einzelner Verbraucher, incl. Hochrechnung
  • Uhrzeit und Datum

Dies funktionierte bei uns im Praxistest des EnviR Energiemonitors wunderbar. Egal ob ein normaler Verbraucher von 60W oder eine Großabnehmer wie beispielsweise Trockner, Backofen, Herd usw. zugeschaltet wird.

Eines möchte ich an dieser Stelle noch erwähnen, ich habe in verschiedenen Foren und Beiträgen gelesen, das für die Installation des EnviR Energiemonitors insbesondere für die Installation im Zählerschrank oder Wohnungsverteiler nur minimale fachliche Kenntnisse erforderlich sind, das ist zwar nicht falsch, dennoch muss ich als Elektrofachkraft darauf hinweisen, das Arbeiten an elektrischen Anlagen nur vom Fachmann ausgeführt werden dürfen /sollten!

 => EnviR Energiemonitor – Im Einsatz

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Wenn der EnviR  Energiemonitor beispielsweise wie bei uns in der Küche (dem Ort wo am meisten Strom verbraucht wird!) aufgestellt wird, erhält man bei jeder Inbetriebnahme eines Elektrogerätes sofort die Kosten in Euro. So kann der Verbrauch zu Hause erkannt und optimiert werden, und geprüft werden ob die vertraglich festgelegte Strommenge des Stromanbieters dem tatsächlichem Stromverbrauch entspricht oder doch zu hoch angesetzt ist.

Auch nicht wahrnehmbare Stromfresser können mit dem EnviR enttarnt werden. Das sind vor allem Elektrogeräte die auf Standby Strom verbrauchen, das können das Ladegeräte, Netzteile, Luftraum-Erfrischer, elektrische Zahnbürsten, Wecker, digitale Fotorahmen, usw. sein. Ich könnte die Liste hier beliebig weiterführen. Ich zählte die bei uns im Haushalt 67 Kleingeräte die mehr oder weniger regelmäßig unsinnig Strom verbrauchen.

Wenn ich die Kosten hierfür hochrechne, können da schnell um die 20 – 25 Euro im Jahr zusammen kommen. Erinnert ihr euch beim Wechsel des Stromanbieters kann man meist auch nicht wesentlich mehr einsparen und diese Ersparnis bekommt ihr ganz ohne Papierkrieg garantiert!

Mit dem EnviR Energiemonitor lernen Verbraucher also ihren Energiekonsum besser einzuschätzen. Dazu leistet der EnviR einen wichtigen Anreiz. „Energiekosten zu sparen ist so leicht, wie die Heizung ein Grad runter zu drehen, welches bis zu 7 % der Energiekosten im Haushalt spart.

 => EnviR Energiemonitor – Fazit, Preis, Zusammengefasst

Ihr habt gesehen mit dem EnviR Energiemonitor ist es möglich ein besseres Feeling für die verbrauchte elektrische Energie zu erhalten, zudem speichert der EnviR die Verbrauchswerte der letzen 10 Jahre, welche dann mit spezieller Software vom Energiemonitor extrahiert und ausgewertet werden können. Auch eine Weiterleitung der Daten über eine Ethernet – Schnittstelle direkt ins Netz sind möglich.

Hier aber noch ein Hinweis, bzw. ein Verbesserungsvorschlag. Auf der Website von Smart-Cost, dem Importeur und deutscher Vertrieb von Current Cost Produkten werden nur Links zu Websites im Ausland angeboten, auch die Software ist für den deutschen Durchschnittsverbraucher in englischer Sprache. 

Im Internet habe ich allerdings ein Programm gefunden, welches die Daten des Envir in deutscher Sprache extrahiert, der Link dazu wäre dieser Hier. Hier sollte der Importeur oder Hersteller nachbessern, im Sinne der Kundenfreundlichkeit.

Preislich liegt der EnviR Energiemonitor momentan bei 141,61€, nicht gerade ein Schnäppchen, aber ich denke für die jenen, die ihren Energieverbrauch besser kennen lernen möchten eine lohnende Investition die sich sicher im Laufe der Jahre auszahlen wird.

Wie fandet ihr diesen Beitrag? Würdet das Geld investieren, um so besser mit der doch nicht billiger werdenden Energie umzugehen?

 => EnviR Energiemonitor – Pressemitteilung Smartcost

Ganz unten nun noch etwas Werbung und ein herzliches Dankeschön an die Firma Smart Cost die uns für diesen Test den Energiemonitor EnviR zur Verfügung stellte.

Smart Cost
Daniel Fernandez Ruiz
Sebastianstrasse 4
36037 Fulda

Mobil: 0177 4509239
E-Mail: auf Anfrage!

Smart-Cost ist Importeur und deutscher Vertrieb von Current Cost Produkten. Unsere Produkte ermöglichen es eine Überwachung des Energieverbrauch und der Energiekosten zu erhalten, so dass Verbraucher ihren Energiekonsum selbst überwachen können, um energieeffizienter zu handeln.

Smart-Cost steht für die intelligente Art Energiekosten zu sparen. Gemeinsam mit unseren Kunden, eine sauberere Umwelt zu schaffen, steht für uns im Vordergrund.

Smart-Cost ermöglicht seinen Kunden neue Technologien um seinen Energieverbrauch kennenzulernen und bietet einen professionellen Service für die Reduzierung des Energieverbrauchs und der Energiekosten.

Die dadurch stattfindende Reduzierung der CO2-Emission, ermöglicht Jedem, bewusst einen Beitrag für den Umweltschutz zu leisten.

Presse – Mitteilung 08/2013

Veröffentlicht von

Hallo ich bin Enrico Baier, im besten Alter, Energiegeladen und voller Spannung! Beruflich versuche ich mich als Elektroinstallateur. Privat bin ich Vater von 3 Kindern. Neben meiner Familie betreibe ich noch das Hobby der Digitalen Fotografie, und wenn dann immer noch Zeit bleibt, nehme ich hier im Blog alles in Kreuzfeuer was mir so begegnet.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Das ist sicher eine super Idee für jemand der eine hohe Stromrechnung hat. Wir haben nur die normalen Verbräuche und so gesehen ist es für mich nur wichtig, wieviel Euro ich jedem Monat bezahlen muss. Erst, wenn dieser Betrag wesentlich nach oben ginge würde ich mir überlegen, wo und wie ich Strom sparen kann.

  2. Tolles Produkt. Genau wie mein Vorredner sehen wir immer nur die Stromrechnung, ohne genau die Stromfresser zu erkennen. Diesen Enegiemonitor schaue ich mir jedenfalls nochmal genauer an.

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